Ort:   Rathaus Bern
Datum:   Samstag 9. November 2019 / 09:15 - 16:00 Uhr

Ein sinnvolles Geldsystem für ein Wirtschaften miteinander: spekulations- und krisenfrei

Theres Schöni

Ich zeige zuerst die bisherige Situation auf, und gehe danach auf Lösungen ein.

Der Höchstgradfreimaurer Johannes Rothkranz beschreibt in seinen Schriften, dass viele politische und wirtschaftliche Schlüsselträger in geheimen Freimaurerlogen organisiert sind. Diese Logen unterstehen den Urlogen.

Anmerkung: Ich selber bin der Ansicht, dass die ursprüngliche Freimaurerei wertvolles Geisteswissen vermittelte, aber im Verlaufe der Zeit wie sehr viele andere Organisationen von Interessengruppen mit unguten Absichten infiltriert und übernommen wurden.

Weiter berichtet Rothkranz, über 5 Höchstgradfreimaurer aus den Urlogen, die vor einiger Zeit die wahren Hintergründe des Weltgeschehens enthüllten. Es gäbe in den Urlogen 2 Fraktionen:

  • Die demokratisch, freiheitliche Fraktion, wobei auch diese denkt, dass Demokratie nur unter ihrer Führung stattfinden kann.

  • Die 2. Fraktion sei die antidemokratische, neoaristokratische, oligarchische, was die "Herrschaft von wenigen" bedeutet.

Sie möchten uns vermeintlich vor ihren Logengenossen warnen, die den Abbau der Demokratie vorantreiben und eine Diktatur, eine rücksichtlose Willkürherrschaft errichten wollen.

Etappenziele dazu seien:

  • Die Kontrolle und Gleichschaltung der Menschheit in eine homogene Mischrasse z. B auch mittels Flüchtlingswanderungen.

  • Die Gleichschaltung von Mann und Frau durch Förderung des genmanipulierten Transhumanismus und der Unfruchtbarkeit.

  • Durch Krisen staatliche Grundeinkommen einführen, in Form eines militärisch überwachten Sozialkreditsystems ähnlich dem chinesischen Modell.

Gemäss dem Urlogen Höchstradfreimaurer Zbigniew Brzezinski werden die zukünftigen Schlüsselträger in der Welt im Vorfeld in den Logen ausgewählt. Die Präsidenten stehen vor den Wahlen fest. Die öffentlichen Wahlen werden medial manipuliert und für uns als Show inszeniert.

Gemäss Rothkranz sei der Präsident der schweizerischen Nationalbank Thomas Jordan Mitglied der höchst oligarchischen Urloge "Joseph de Maistre".

Brzezinksi sagt: "Ich glaube an das Recht eines Freimaurers, sich zur Herrschaftselite zu erheben - zum Wohl des Volkes, aber unter Beibehaltung der äusseren Form der Demokratie. Der grösste Teil der Menschen sind halbtierische Wesen. Es ist nötig, dass diese von starken Geistern geführt werden, die oft unsichtbar bleiben müssen, indem sie das Vorzimmer der Politiker-Kaste als Vogelscheuchen und Blitzableiter überlassen".

Über das virtuelle, spekulative Geld sagt er: "Die Moderne wird zu recht von Eliten des Geistes und der Finanz regiert, weil ja das immaterielle Geld, das geistigste der weltlichen Güter ist, die Frucht der alchemistischen Werke".


 

Finanzpyramide

Zur folgenden folgenden Finanzhierarchie berichtet Ex-BIZ-Bankier Ronald Bernard , dass sich zuoberst elitäre Lenker befinden mit dem grössten Anteil am Weltvermögen, z.B die Rothschilds mit rund 500 Bio.

Diese Eliten geben Aufträge an die BIZ Banken, Banken für scheinbaren internationalen Zahlungsausgleich. Die BIZ in Basel ist dominant. Sie hat die monetäre Macht und steht über allen Gesetzen, sie ist politisch gesehen ein Freistaat.

Die BIZ steuert die Weltbank und den internationalen Währungsfonds. Diese stellen sicher, dass die Länder ihre Schulden nie zurückzahlen können, um sie in einer Abhängigkeit zu halten. Sie kaufen die Regierungsspitzen und entziehen durch Zinsen und Verpflichtungen Ressourcen. Zudem kontrollieren sie die Währungen.

In der nächst tieferen Hierarchiestufe findet man die Zentralbanken, z.B die Schweizer Nationalbank. All diese Organisationen stehen unter privater Kontrolle, es sind keine staatlichen Institutionen.

Geschäftsbanken und Konzerne haben ihre Geschäftskonten bei den Zentralbanken.

Diese Finanz- und Konzernhoheit steuert die Regierung und ihre Bundesämter durch Vorgaben zur Gesetzgebung und durch Finanzierung, sowie die Medien, um uns zu kontrollieren.

Somit wird die volksnahe Demokratie umgangen. Sie wird uns nur vorgespiegelt, um uns zu suggerieren, das System selbst in der Hand zu halten und diese Form einer indirekten Diktatur sogar auch noch zu finanzieren. Zuunterst in der Pyramide bewegt sich das Fussvolk, welches die realen Werte nach oben schaufelt.

Wir halten diese Pyramiden aufrecht, indem wir mitmachen. Dort wo unsere eigene Stärke nachlässt, werden wir empfänglich für Manipulation und für die Verlockung, die fehlende Eigenstärke durch äussere Macht auszugleichen.

Der Handlungshorizont jener, die eine Hierarchie von oben inszenieren, hat sich reduziert auf: Statuszwang, Kontrolle und äussere Scheinmacht. Sie schaffen es nicht mehr kooperativ Lebenswerte zu erschaffen, sondern ziehen nur noch Lebensenergien von anderen ab.

Wenn wir mit uns ins Reine kommmen, fallen die Hierarchien in sich zusammen und wir erlösen die Möchtegern-Lenker von ihrem falschen Spiel. Die bestimmende Wirkungsebene sind im Grunde Alle jene, die Lebenswerte schaffen und kreativ Technologien, Kunst und Kultur hervorbringen.

Spekulation

Ich spreche nun über Spekulation und zeige euch einen Filmausschnitt

Der folgende Filmausschnitt zeigt die ehemalige Bankfachfrau für Nahrungsmittelspekulation bei der deutschen Bank, Margarete Wegener.

Auf Spekulation und Rendite orientierte Anlagen, die mit der Realwirtschaft verflochten sind, basieren auf dem Prinzip, leistungslos von Erträgen anderer zu profitieren und sie bedeuten immer eine Ausbeutung produktiver Menschen.

Es ist empfehlenswert, sich aus Rendite-orientierten Anlagen zurückziehen, denn diese vermindern die Werthaltigkeit unserer Produkte durch das Abzweigen der Werte an die Spekulanten.

Sinnvoller ist, Vermögen in die eigenen Unternehmen zu investieren oder Projekte mit zinsfreien Darlehen zu unterstützen. Dürften Aktien gesetzlich nur im Nennwert gehandelt werden, wäre der Spekulationszirkus damit vorbei.

Mit unserer täglichen Arbeit, für Bankeinlagen, Steuern und Versicherungen spielen wir ungewollt Spekulations-Wettspiele mit.

Z.B setzten im Auftrag der Bundesregierung private Spekulationsmanager via Banken unsere Sozialversicherungseinlagen Risiken aus. Der Löwengewinn landet auf privaten Spekulationskonten. Die Bevölkerung bekommt die Brosamen und trägt die Verluste, sowie die schädliche Auswirkung der Spekulation:

  • Wachstumszwang

  • Spekulationsfelder, Krieg, Terrorismus, Asylindustrie, Klimawandel mit dem Handel von CO2 neutralen Zertifikaten

  • Inflation, Geldmengenerweiterung zu Gunsten der Spekulanten

  • Ausbeutung von Ressourcen, Umweltverschmutzung

  • Die Auslagerung in Billiglohn-Länder nimmt zu.

  • unsere Arbeit wird entwertet

  • Deflation, Wertvernichtung im Markt

  • Die Gesellschaft ist unterfinanziert, andauernde Instabilität

Es ist pervers, wenn Banken und Investoren Geldeinlagen für Wetten einsetzen, wie z.B damals über den Bankrott von Griechenland.

Ebenso falsch ist es, Banken zu retten, damit diese ihre Wettschulden begleichen können, oder Verluste für überbewertete Abfallwertpapiere.

Der Spekulations-Gewinn der SNB ist mindestens 2 mal so hoch wie die gesamte Schweizer Staatsschuld.

Spekulations-Renditen lassen sich nur in instabilen Märkten herausschlagen.

Also sollten wir Wertstabilitäten, stabile Währungen und stabile Wechselkurse schaffen.

Parallel zu den nationalen Währungen sollten wir ein weltweites, neutrales Ausgleichssystem aufbauen, mit einer internationalen Transaktionssoftware, bei allen Finanzinstituten, die unterschiedliche Währungs-, Lohn- und Produktionsverhältnisse in einem Index festhält und zwischen den Ländern automatisch umrechnet und ausgleicht.

Das heisst, durch den automatischen Ausgleich bekommt der Chinese dann nicht den gleichen Preis, den der Schweizer Importeur heute dem Chinesen bezahlt.

Der Chinese bekommt dann für seine Exporte gleich viel, wie in China und der Schweizer zahlt für chinesische Produkte Schweizer-Preise.

So werden die Länder zueinander kompatibel, ohne sich zu konkurrieren.

Ist das erreicht, können alle Zölle abgeschafft werden.

Der internationale Online-Handel wäre kein Problem mehr für die Schweizer Wirtschaft. So können ausgelagertes Know-how und Produktionsstätten wieder in die Schweiz zurückgeholt werden und ein faires Preis-Lohnverhältnis kann in jedem Land stabilisiert werden. Menschen und Länder können nicht mehr als Spielball für Spekulationen missbraucht werden.

Wie kommt das Geld auf den Markt?

Das Geld kommt auf den Markt, wenn sich Private oder der Staat bei einer Bank verschulden. Das Parlament hat den Banken erlaubt, Geld zu schöpfen und gegen Zinsen zur Verfügung zu stellen, mit einer winzigen Mindestreserve von 2.5% bei der Nationalbank. Das Verbuchungs-Ergebnis jeder Geldschöpfung durch Kreditvergabe und jeglicher Geldüberweisung sollte 0 sein. Sonst entwickeln sich verzerrte Schuld- und Vermögensblasen.

Ich zeige euch eine vereinfachte Demonstration

Der Kontostand ist bei allen auf 0. Ein Unternehmer braucht Kredit für den Kauf einer Maschine.

Der Bankier eröffnet Daniel ein Kreditkonto mit einem Minuslimit von -10 000.

Für diesen Kreditbetrag darf Daniel Rechnungen bezahlen, das heisst, eine Plus-Vergütung vornehmen. +10'000 an Alec für die Maschine.

Die Geldschöpfung beginnt also mit einer Minusbuchung, mit einer Verpflichtung für eine Gegenleistung, beim Kreditnehmer. Die Bank bucht dabei nichts bei ihr ab.

Alec kann damit bei Nedzo eine Rechnung für Solarzellen zahlen +10'000 an Ruedi. Alec ist dann wieder im 0.

Das Geld hat nur die Begleitfunktion, den Wert anzuzeigen und es muss sich wieder auflösen, ins 0 zurück, wenn man für den gleichen Wert konsumiert.

Das neue Markt-Geld hat Daniel aus seiner Kreditschuld geschöpft, für das er nun Ruedi Schulungskurse anbietet. Ruedi gibt ihm 10'000 und ist wieder auf 0 und der Kreditnehmer ist auch im 0. Alle 3 sind also wieder im 0. Das Geld hat sich genauso in Luft aufgelöst, wie es aus Luft entstanden ist.

Aber im riesigen Plus sind die produzierten Werte: Dani hat eine Maschine, Alec hat Solarzellen und Ruedi hat eine neue Fähigkeit durch Schulung. Bei unserer alltäglichen Geldschöpfung und beim Austausch sollten immer gleich viel minus-, wie plus-Buchungen stattfinden - dann ist der Austausch gerecht. Liebe Leute so sollte es sein. Aber so ist es nicht.

Bei jeder Geldschöpfung durch Kredit machen die Banken eine Forderung mit Verzinsung. Nebst der Spekulation, die ich vorher erwähnt habe, sehen wir jetzt, wie auch der Zins ein Minus im Markt bewirkt. Obwohl der Leitzins bei den Zentralbanken aktuell praktisch bei 0 liegt, ist er z.B für Unternehmer nach wie vor hoch.

Demo: Gehen wir einen Schritt zurück. Bei Dani tickt die Zinsbombe, -400, -800 oder -1000 bei hohem Zins. Und das muss er nun dem Nedzo absaugen. Er verrechnet also dem Ruedi 11'000 anstelle von 10'000, weil er die 1000 der Bank zusätzlich abliefern muss. Aber Nedzo hatte ja nur 10'000. Es ist nicht mehr Geld im Umlauf. Also muss Ruedi den Konkurs anmelden, oder er verschuldet sich bei der Bank auch gegen Zins.

So müssen immer neue Schulden gemacht werden, um diese Löcher des Entziehens zu stopfen, und das Wirtschaftswachstum muss diesem Zinssystem hinterherrennen.

5% Zins x 10 Jahre sind schon 50%.

Um die angetriebene Inflation angeblich wieder zu dämpfen, hat die Schweizer Nationalbank Negativzinsen eingeführt, welche erarbeitetes Vermögen wiederum vermindern. Die aktuelle Niedrigzins-Taktik der NB lässt Banken mehr in die spekulative, virtuelle Finanzwirtschaft investieren, und weniger in die stagnierende Realwirtschaft. Da es sich nicht mehr lohnt, Geld auf der Bank zu horten, wird es z.B in massenhaft unsinnige Betonwüsten investiert, welche unbenutzt sind. Oder Konzerne eröffnen Marktketten, um mit Billigpreisen die lokalen Anbieter auszustechen. Und die NB lockt den Staat beim Schulden machen, mit dem Negativzins als Geschenk. Wenn dann die Zinsen wieder steigen, sind viele gewöhnliche Wirtschaftseilnehmer samt den Staaten überschuldet, werden zahlungsunfähig und können leicht übernommen und enteignet werden. In der kürzlichen Geschichte sind die Zinsen bereits 3 mal wieder gestiegen und jedesmal höher als das vorige mal. Wenn die Zinsen wieder steigen, droht ein finanzieller Kollaps und so könnte z.B die monopolare Facebookwährung libra leicht eingeführt werden. Vielleicht wurden aus diesem Grund vor einiger Zeit gut etablierte Regionalwährungen in der Schweiz behindert, damit wir bei einem Kollaps keine eigene Ersatzwährung haben.

Anmerkung: Es gibt unterdessen diverse Interessengruppen und wissende Finanziers, die aufzeigen, dass keine Institution als Gläubiger berechtigt ist, aus den Schulden anderer Vorteile zu ziehen. Sie setzen sich dafür ein, dass das Geldsystem in faire Bahnen gelenkt wird und geplante ungute Szenarien verhindert werden.

Wir haben auch viele Altlasten, durch alte Zinsen und den Zinseszins. Schlussendlich zahlen wir bei jedem Produkt einer gesamten Wertschöpfungskette insgesamt ca. 40% Zinsen. Zudem zahlen wir private Zinsen und Staatszinsen über die Steuern.

In einem zinsfreien System müssten wir für den gleichen Standard fast nur halb soviel arbeiten und mit weniger Ressourcenverschleiss. Wir zahlen nicht nur Zinsen für wertlose digitale Zahlen oder Papier, sondern wir müssen auch noch Sicherheiten vorweisen. Wenn es uns nicht gelingt, im instabilen Markt die Zinsen von einander zu rauben, dann haben Banken das Recht, uns zu enteignen und unsere Sicherheiten, z.B Häuser einzuziehen.

Eine Bank, die einen Kredit verliert, hat aber keinen Verlust, denn das Geld ist ja im Kredit erst entstanden. Banken können sich auch selber zinslosen Kredit geben und spekulative Geschäfte durchführen. Ein grosser Anteil von Rohstoff- und Immobilienwerten sind im Besitz von Banken.

Es gibt allerdings auch nachhaltige, spekulationsfreie Kleinbanken.

Zudem ist die Buchhaltung von Banken nicht korrekt. Die Bank überweist nichts von ihren eigenen Konti auf das eines Kreditnehmers, sondern gewährt ihm nur das Recht, eine negative Buchung auf seinem Konto vorzunehmen.

Auf den Betrag, den er sich selbst schuldet, erheben die Banken Zinsen als Forderung aus ihrer Leistung, die ja faktisch nicht vorhanden ist.

Jeder Buchhalter würde einer Firma sagen, das ist Betrug.

Du kannst nicht einfach einen Vermögenswert hinzaubern, den du vorher nicht abgebucht, nicht gehabt hast und dann noch Zins dafür fordern. Demnach gibt es für Zinsen und die Forderung eines Kredits keine Berechtigung. Die Werthaltigkeit des Geldes ist vorgetäuscht. Wenn ihr einen Kreditvertrag unterschreibt, schenkt ihr der Bank ein Wertpapier, das sogar mit einer Sicherheit hinterlegt ist und mit dem die Bank handeln kann. Eigentlich müsste die Bank euch dafür Zinsen zahlen. Der Schuldner müsste zu Wertbringer umbenannt werden. Er ist nicht Schuldner bei der Bank, sondern er ist der Gesellschaft gegenüber verantwortlich, seinen Vorbezug wieder durch eigene Arbeit auszugleichen.

Welche Funktion sollte das Geld haben und welchen Wert?

Die wahre Gelddeckung und Wertschöpfung sind unsere Dienstleistungen, die sich in Waren und Produkten niederschlagen. Geld sollte also nur ein Wertanzeiger für eine reale Leistung. Nun wurde aber dieser Anzeiger selber zum Produkt pervertiert. Geld wurde als spekulative Handelsware missbraucht, die mit Gewinn verkauft werden kann. Geld muss genügend zur Verfügung stehen, das heisst, wann immer ein fairer Austausch von Dienstleistungen und Waren stattfinden soll, muss dieser Austauschwert angezeigt werden können.

Welche Grundfunktionen brauchen wir für unsere Vergütungen? Ich zeige ein Übergangs-Modell auf, das als Zwischenschritt funktionieren könnte, hin zu einem Informationsgeldsystem, ähnlich dem von Franz Hörmann.

Wir brauchen neutrale Geld Verbuchungsstellen für private, direkte Vergütungen der allgemeinen Bevölkerung, sowie für die öffentlichen Dienstleister . Die Trägerschaft muss das Volk sein. Die Grundregeln müssen demokratisch, konsensorientiert festgelegt werden.

Wir möchten datengeschützt verbuchen, ohne dass ein Grosskonzern gewinnorientiert eingreift.

Wir brauchen Server mit einer schweizweit einheitlichen, automatisierten Verbuchungs-Software. So ist es für alle günstig. Das direkte gegenseitige Vergüten und die selbständige Kontenverwaltung über Apps für PCs und Handys wird aus Sicherheitsgründen immer von den Verbuchungsservern mit aufgezeichnet. Dies kann in der Art einer lokalen Blockchain, als umfassendes Server-Netzwerk eingerichtet werden. Begleitend braucht es pro Kanton ein Team von Supportern.


 

Für die Privatwirtschaft reichen pro 5000 Personen 3 Server aus. Kostenpunkt inkl. Unterhalt und Material 10 000 Fr. jährlich. Für jeden Nutzer 2 Fr. Dann braucht es pro Gemeinde durchschnittlich einen Bargeldautomaten, um jederzeit Guthaben bar abzuholen. Die Banken können mit uns zusammen arbeiten, oder sie werden verpflichtet, die bisherigen Werte 1 zu 1 auf das neue System zu transferieren und ihre Forderungen abzuschreiben.

Wir können Sparkonten selber einrichten. Es darf weder Plus- noch Negativ-Zinsen geben, weil dies einen leistungslosen Gewinn oder eine Entwertung bedeuten würde.

Auch können wir Vorsorgekonten einrichten, mit Vergütungsregeln um unsere AHV zu sichern, ohne dass dabei ausbeuterische Spekulationen möglich sind.

Zinsfreie Vorschüsse

Wir brauchen eine freie Kredithandhabung zur Förderung der Lebensqualität, aber niemals für spekulative Investments.

Ein Vorschuss im jetzigen System ist eine wichtige Voraussetzung, dass Geld überhaupt auf den Markt kommt und ausgetauscht werden kann und ist auch für den Einstieg neuer Unternehmer in den Markt wichtig.

Vorschüsse bedeuten nur das Recht, ein einmaliges Minus-Limit haben zu dürfen.

Mit der geplanten Technologie verursacht das keine Zusatzkosten.

Vorschüsse müssen zinslos gewährt werden:

  • weil ein Minus nicht noch künstlich vergrössert werden soll.

  • weil kein Geldmangel im Markt ausgelöst werden soll.

  • weil es keinen Wachstumszwang geben soll, um mit neuen Profiten die alten Zinsen plus Rückzahlungen tilgen zu müssen.

Es braucht neue Voraussetzungen für Vorschüsse mit verschiedenen Regelungen: für private Konsumkredite, Wohneigentum, Unternehmenskredite, allgemein dienliche Projekte.

Für die Vorschusswürdigkeit sollen nicht mehr Sicherheit, Bürgschaft und Gewinnträchtigkeit zählen. Die neuen Voraussetzungen sollen auf der Produktionsfähigkeit, auf Verantwortung und der Förderung der Lebenswerte basieren und auf der Marktlage. Also keine Vorschüsse für zu viele gleiche Anbieter, die den Markt übersättigen.

Schenkungsbörsen, Entwicklungsfonds

Hat man zu viel Geld, kann man es für sinnvolle Zwecke verschenken oder für Projekte z.B im Bereich Kunst, Forschung und Entwicklung als Risikokapital zinsfrei ausleihen. Weiter sollen schuldfreie Fonds für Projekte zum Nutzen der Allgemeinheit eingesetzt werden.

Ein echter Gewinn kann niemals auf Kosten der Anderen erfolgen, niemals auf der Basis, wie unser Geldsystem heute funktioniert: durch das Absaugen der Energien von produktiven Menschen. Die wirklichen Gewinne erlebt man, wenn man selber oder gemeinsam mit andern ein Plus an Lebensqualität erzeugt.

Wir brauchen keine oligarchische Nationalbank. Wir brauchen auch kein Gold, um unsere Kooperation zu decken. Ich sehe es ähnlich wie Michael Tellinger und Franz Hörmann. Es ist zentral, wie wir eine umweltfreundliche Grundversorgung für Alle aufbauen, als Voraussetzung für die freie Potenzialentfaltung. Ein Geldsystem sollte dieser Koordination dienlich sein.

Ein Aargauer Regierungsrat befürwortet eine Parallelwährung. Er fragte:»Wie ist denn diese gedeckt ? Ich sagte:»mit sinnvoller Tätigkeit.» Beim jetzigen Gesetz sind Parallelwährungen steuerbefreit. Das ist ja auch nicht schlecht, oder? Mit dem Währungsnamen „Sinn“ könnte sie nicht verboten werden, denn Sinn kann man nicht verbieten. Ich finde es schade, dass der jetzige Geldmangel im realen Markt, Menschen davon abhält, etwas sinnvolles zu tun. Mit einer Parallelwährung könnten wir jedem das Grundrecht gewähren, sich mit einer sinnvollen Tätigkeit jederzeit ein Grundeinkommen aufbauen zu können.

Aber Geld alleine nützt uns nichts, auch nicht in einer Parallelwährung, wenn es nicht mit den wesentlichen Dienstleistungen und den Gütern daraus hinterlegt ist.

Unser gesamtes Universum und die Natur sind aus Kommunikation, Kooperation, kreativen Ideen und aus gemeinsamen Übereinstimmungen entstanden. Dadurch wurden uns schon vor langer Zeit die Rohstoffe für unsere Lebensgrundlage geschenkt. Es ist alles da, ebenso die unerschöpfliche Raumenergie im Universum, die wir umwandeln und nutzen können. Es geht also im wirtschaftlichen Bereich darum, wie wir die Anspruchsrechte regeln, was wir bereit sind zu tun und wie wir unseren materiellen Gesellschaftsbedarf organisch in die Naturkreisläufe integrieren.

Geld, Gesetze und politische Strukturen basieren auf gesellschaftlichen Übereinstimmungen. Wir können sie jederzeit wandeln, indem wir neue Übereinstimmungen schaffen, für nachhaltige Modelle. Unser Erfolg hängt davon ab, wie fähig wir sind, zu kommunizieren und zu kooperieren, um neue gesellschaftliche Übereinstimmungen für eine gute gedeihende Gesellschaft zu schaffen.